LANGOHREN & MUSTERMIX
Neue Malerei des Ateliers Poessnecker. Werke von Ruth Sedo und Ulrich Poessnecker. Es sind bunte Langohren in Farbräumen, ein Schmetterling, Blattwerk und nachdenkliche junge Damen vor lebendigen Farbflächen.


ATELIER POESSNECKER

Auf Vielfalt bedacht, in den Absichten in einem durchaus eher traditionellen Sinn produktiv, erprobt sich die Kunst des Ateliers gleichsam in langen, meist stillen Wanderungen.



KUNST – EDITION 2023

Mit Bildern des Rheingauer Ateliers Poessnecker startet das Grafik – Programm des Verlags.
Sieben Original – Gemälderepliken erscheinen als hochwertige Kunstdrucke auf Malerleinwand und Keilrahmen. Die abschließende und schützende Behandlung der Bildoberfläche erfolgt mit einer Lascaux – 3UV – Firnis.
Erhältlich sind ab Anfang August 2023 sieben Kunstwerke der Atelierwerkstatt, jedes Exemplar handgefertigt, signiert und datiert.
Bestellungen und Anfragen unter atelier-poessnecker@gmx.de
EINAR & BERT – BERLIN
Einar & Bert, die besondere Theaterbuchhandlung in Berlin, hat die Bücher unseres Verlags in das Verkaufssortiment aufgenommen. Der etwas ungewöhnlich klingende Name ist eine Referenz an die großen Theaterkünstler Einar Schleef und Bertolt Brecht. Die wohl „erste Theaterbuchhandlung Deutschlands“ betreibt zudem auch Außenstellen in der Berliner Schaubühne, im Haus der Berliner Festspiele und im Thalia Theater Hamburg. In den Regalen der wunderschönen Buchhandlung findet nun der interessierte Leser Opern-, Tanz- und Theatermagazine, Fachliteratur zu allen Themen des Theaters, unzählige Theaterstück, dabei heute auch unsere, viele Fotobände zur Schauspielerei, Schauspielerbiografien, etc. Zum entspannten Verweilen lädt dann auch das Einar & Bert Café ein (siehe Foto). Geleitet wird die Berliner Buchhandlung von der Buchhändlerin Juliane Felsmann. Empfehlung!
Informationen unter: www.einar-und-bert.de
Adresse: Buchhandlung Einar & Bert, Winsstraße 72 in 10405 Berlin, Prenzlauer Berg

Einar & Bert, Berlin; Verkaufsraum mit Café
TOSENDER APPLAUS FÜR FLORENTINE

Auftritt der Fantasie in der Premiere von „Florentines Weg zur besseren Hälfte“. Staatstheater Wiesbaden. Foto: S. Sedo 2017
Die DSP – Theatergruppe der Diltheyschule „zauberte“ das Stück „Florentines Weg zur besseren Hälfte“ auf die Schauspielbühne des Staatstheaters Wiesbaden. Die Zuschauer im bestens besuchten Kleinen Haus waren von der überaus lebendigen Vorstellung nachhaltig mitgerissen, verzückt und beeindruckt. Also schrieb aktuell die Festivalzeitung der Wiesbadener Schultheatertage 2017: „Alle Darsteller begeistern das Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Gestik. Beeindruckend ist die schauspielerische Leistung.“ Das Stück sei eine wunderbare „Inszenierung mit besonderer Note.“ „Tosender Schlussapplaus“. Die jungen Schauspieler bedankten sich bei ihrem Publikum und können ihr Glück kaum fassen. Ein wenig forscher titelt der Wiesbadener Kurier ganz in der Diktion des Stücks: „Reflektiert und ohne „Schädlwäh“ – Diltheyschüler geben auf der Bühne zwei Stunden Vollgas.“ Gerne zitieren wir den abschließenden Absatz der Kritik: „Die zwei Q1-Kurse, zusammen 33 Schüler des Darstellenden Spiels der Diltheyschule, geben mit ihrer Interpretation von „Florentines Weg zur besseren Hälfte“ fast zwei Stunden Vollgas – und erkunden auf diese Weise zum ersten Mal süddeutsches Gelände. Davon zeigt sich auch Ulrich Poessnecker als künstlerischer Leiter der Gruppe begeistert. Die Schüler seien im Kurs entwickelt und auf der Bühne über sich hinaus gewachsen.“ So macht Schule sicherlich Vergnügen. Das Theaterstück zum Nachlesen gibt es nur bei uns im Verlag Siebzehn. Ein Experiment in bayerischer Lektüre!
Ursula Krechel, Autorin
Ein Strand als bizarr märchenhafter Ort wird zum traumhaften Spielplatz voller ungewöhnlicher Begegnungen in diesem Theaterstück von Ursula Krechel. „Ich glaub, mich tritt ein Meerschwein“ titelt die bekannte Autorin und lässt dennoch das Meerschwein persönlich erst gar nicht auftreten. Ein besonderer, eigenwilliger und sehr schöner Text für das kreative Theaterspielen mit Kindern und Jugendlichen. Durch viele Illustrationen und die sachkundige Kommentierung von Frau Prof. Dr. Ulrike Sprenger ist das erste Heft in der Reihe BUNTE STÜCKE zudem ein Lesebuch für Freunde ungewöhnlicher, junger, gleichwohl poetischer Theaterliteratur. Das Stück will entdeckt und gespielt werden!
Die Autorin Ursula Krechel wurde am 4. Dezember 1947 in Trier geboren. Sie studierte Gemanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. 1971 promovierte sie an der Universität Köln zum Dr. phil.. Sie war zunächst Theaterdramaturgin, entschloss sich im Jahre 1972 zu einer Existenz als freie Schriftstellerin. In regelmäßiger Folge erschienen seitdem Gedichtbände und Romane, Essays und Theaterstücke. Seit den 80iger Jahren hat Ursula Krechel vielfach an Universitäten im In- und Ausland gelehrt. Sie ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. 2012 wurde ihr der Deutsche Buchpreis verliehen. Für das Theaterstück „Ich glaub, mich tritt ein Meerschwein“ wurde sie mit dem Münchner Jugend – Dramatiker – Preis ausgezeichnet.

Die Autorin Ursula Krechel in ihrem Berliner Arbeitszimmer. Foto: Verlag Siebzehn
Ich glaub, mich tritt ein Meerschwein / BUNTE STÜCKE Heft 1; EUR 8,50. Lieferbar.
In Hof


Foto: Frankenpost (v.l.n.r.) Peter Nürmberger, Kulturamt Hof, Ulrich Poessnecker, Herausgeber, Reinhardt Friese, Intendant Theater Hof, Marco Stickel, Darsteller des Achilles.
Buchvorstellung am Montag, den 19. Oktober 2015 um 15.00 Uhr im Besprechungsraum des Theaters Hof.
Penthesilea, Königin der Amazonen lädt nach Hof, der Stadt in Bayern ganz oben. In der Losung des oberfränkischen Rathauses verbindet sich voller stolzem Raffinement Geografisches und innewohnender Qualitätsanspruch: Hof – in Bayern eben „ganz oben“.
Mit seinen fast 45.000 Einwohnern ist Hof die größte Stadt im Nordosten Bayerns. Starke 500 m über dem Meeresspiegel und von mittelgebirgigen Hügeln umgeben, lebt man hier ein wenig abseits der Metropolen der Welt. Es wird Fränkisch gesprochen und auch meine Großeltern nutzten gerne und oft ein freundliches „Ho“ oder „Hoa“, sprachwissenschaftlich ein nichtnegierbarer, affirmativer Modalpartikel, welcher mir in meiner Kindheit immerzu „Ja“ sagte und später mir nirgendwo mehr begegnete.
Ein Wunderwerk sind unbestreitbar die Hofer Bratwürste. Vergleichsweise recht lang, dazu dünn und von besonders magerer Qualität, schmecken sie auf der Hand gegessen, vom Rost, von Grill oder Pfanne gleichermaßen sensationell. Bitte traditionell als Paar oder auch zu Dritt mit Kraut und saftigem Brot, dann aber am Tisch, mit Messer und Gabel und einem Bier. Das Gericht ließe sich gerne auch in der Altstadt konsumieren, die, wie so oft im blau – weißen Freistaat und anderswo, weitgehend neu bebaut wurde und heute neuer wirkt als die Hofer Neustadt selbst.
Zur Kultur: Spätestens seit Johann Paul Friedrich Richter, besser bekannt als Jean Paul, wird fränkische Kulturkompetenz landesweit greifbar. Der Wunsiedel gebürtige – dann Hofer – Jean Paul, gilt als der erste deutsche Dichter, der von seinem Schreiben leben konnte. Er wurde zu seiner Zeit tatsächlich mehr gelesen als der heutige Dichterfürst Schiller oder der weltläufige Herr von und zu Goethe. Dieser gelegentlich undankbare Schriftsteller Paul sagte aber auch einmal, „dass man den Hofern hinterherlaufen und ihnen die Bücher schenken müsse und trotzdem würden sie nicht gelesen.“ Das war natürlich am Ende des 18. Jahrhunderts und hat mit unserer Gegenwart, ganz oben, nichts zu tun.
Mit dem Theater Hof, dem Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hof, Herrn Peter Nürmberger und Reinhardt Friese wurde herzlich zur Buchvorstellung von „Penthesilea“ aus der Reihe Edition 17 Schauspiel ins Theater eingeladen. Zeit und Ort, Montag, den 19. Oktober 2015 um 15.00 Uhr.
Anwesende u. v. a. der Intendant, Regisseur und Autor Reinhardt Friese, Annette Mahlendorf, der Hofer Kulturamtsleiter Peter Nürmberger, Marco Stickel, Thomas Schindler wie auch meine Person als Herausgeber.
In zwangloser Atmosphäre wurde über die Publikation der Textbearbeitung des Hofer Intendanten informiert, dessen „Penthesilea“ in der Spielzeit 2013/14 Premiere feierte. Die Tragödie Heinrich von Kleists erscheint in dieser Fassung als spannend verdichtete und konzentrierte Spielfassung. Illustriert und mit ausführlichem Anhang.
Ulrich Poessnecker

Penthesilea in Hof

Theater Hof
Das Theater Hof präsentiert nach seiner Sommerpause am Montag, den 19. Oktober 2015 in einer Sonderveranstaltung die Neubearbeitung des Stücks Penthesilea. Im Rahmen einer öffentlichen Buchvorstellung wird den Theater- und Literaturinteressierten ermöglicht, sich über die Publikation der Textbearbeitung des Hofer Intendanten Reinhardt Friese zu informieren.
Reinhardt Friese, Jahrgang 1968, arbeitet seit 1997 in verschiedenen Städten Deutschlands als freier Regisseur so auch am Schauspiel Essen und an der Bayerischen Theaterakademie München. Ab der Spielzeit 2012/2013 übernahm er als Intendant die künstlerische Leitung des Theaters Hof. Neben Klassikern des Theaters und der Gegenwartsdramatik war Friese besonders im Musicalbereich sehr erfolgreich tätig.
Die Fotografie des Theatergebäudes zeigen wir mit freundlicher Unterstützung des Theaters Hof.
Waegner bei Verlag Siebzehn
Heinrich Waegner hat mit seinen Stücken und Inszenierungen eine konsequente, eigene Bühnensprache geschaffen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Seine Jugendtheater-Produktionen wurden vielfach zum Theatertreffen der Jugend in Berlin eingeladen, als Workshop – Leiter ist er in ganz Europa aktiv.
Nach dem Studium in Erlangen, England und den USA arbeitete er als Schulspielleiter, in der Lehrerfortbildung und der Hochbegabtenförderung. Auch leitete u. a. die Siegener Spielgruppe „Theaterkiste“. Er veröffentlichte Theaterstücke, Lyrikbände, Prosa und Schriften über das Jugendtheater. Seine Stücke sind junges Schauspiel at its best. Als sein erstes Stück im Verlag Siebzehn erscheint der Einakter „Guano oder die Odyssee der Vögel“ in der Edition 17 Schauspiel.
ISBN 978-3-945422-03-8 Lieferbar EUR 9,80


